Der "öffentlich-rechtliche" Rundfunk gehört zu den elementaren Stützen der Pressefreiheit. Wie alle anderen Medien nehmen auch diese Sender eine "öffentliche Aufgabe" wahr: eine so genannte Watch-dog - Funktion. Konkret: eine Art Wachhund - Funktion über die Einhaltung von gesellschaftlichen Spielregeln und Normen, die unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ausmachen. Anders gesagt: Wenn
- die politisch oder wirtschaftlich Mächtigen
- brutale Egoisten
- verbeamtete oder sonstige Schnarchbacken
- andere Kriminelle oder Gauner in weißem Kragen
das soziale Zusammenleben stören oder schädigen, ist es die ureigene Aufgabe von Medien, darüber zu berichten und Diskussionen auszulösen.
Die politischen TV - Magazine des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stehen dabei an vorderster Front. Es ist ihre ureigenste Aufgabe. Im Gegensatz zu den privaten Fernsehsendern, die sich über Werbung finanzieren und deshalb auf ihre Werbekunden Rücksicht nehmen (müssen), sind die politischen TV - Magazine aus gutem Grund gebührenfinanziert. Die Gebührenfinanzierung soll die Unabhängigkeit sichern. Deshalb werden viele brisante Themen und Probleme auch nur von den "Öffentlich-Rechtlichen" thematisiert.
Sie finden unter diesem Unterportal Geschichten, die von gesendet wurden.
Das DokZentrum dokumentiert dazu die Geschichten hinter diesen Geschichten: unter dem Menüpunkt (linke Navigationsleiste) DIE THEMEN.
Brisante Themen - aufgedeckt, aber nicht mehr online
Leider unterhalten von den insgesamt 7 öffentlich-rechtlichen TV-Magazinen nur noch ganze 2 ein Online-Archiv der gesendeten Beiträge, das länger als zwei Jahre zurückreicht. Dies betrifft die Redaktionen panorama und Kontraste.
Alle anderen bieten das, was sie für "wichtig" halten und was die öffentliche Diskussion bestimmt hat (und in dem ein oder anderen Fall Veränderungen ausgelöst hat), nur für höchstens ein oder zwei Jahre an. Damit haben die Magazine >I>Frontal21, Monitor, Report Mainz, Report München und Fakt einen Teil ihrer (eigentlichen) "öffentlich-rechtlichen" Aufgabe aufgegeben: Bestandteil des öffentlichen Gedächtnis zu sein.
Aus diesem Grund können wir nur noch auf die Filme der beiden Redaktionen panorama und Kontraste verlinken. Die Hintergrundinformationen zu den anderen von uns dokumentierten Filmberichten, z.B. von Frontal21 bleiben, auch wenn die originalen Filmbeiträge nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Keine Kooperation mehr mit den Magazinen möglich
Die Zusammenarbeit mit Frontal21 hat sich durch den Entschluss des ZDF, kein öffentliches Online-Archiv mehr zu unterhalten, erübrigt. Die Redaktionsleitung von Frontal21 stützt diese Entscheidung. Mehr dazu unter Frontal21.
Dass wir mit den Redaktionen Redaktionen panorama und Kontraste nicht mehr kooperieren können bzw. die Magazine ihre Kooperationsbreitschaft eingestellt haben, hat andere Gründe:
- panorama hat uns verübelt, dass wir uns kritisch mit dem Thema 'Rundfunkgebühren' auseinandergesetzt haben - das 'unabhängige' Politmagazin akzeptiert offenbar kritische Recherchen und kritische Fragen anderer nicht. Den Hergang dieser Geschichte lesen Sie hier: Darf man über das Thema Rundfunkgebühren schreiben oder senden?
- Die Redaktion Kontraste hat - auf Anraten der Redaktion panorama - daraufhin ebenfalls die Zusammenarbeit mit uns aufgekündigt. Allerdings mit einer anderen Begründung: "...erstaunt, welche Form die ... Zusammenarbeit angenommen hat"
Das DokZentrum ansTageslicht.de bedauert all diese Entscheidungen.








