Links
Andere Portale bzw. Dokumentationszentren im Internet, auf denen Sie
- die originalen Geschichten nachlesen oder anschauen können, die durch die Medien ans Tageslicht gekommen sind, und zu denen Sie
- Hintergrundinformationen erhalten,
Eine Website, die vor allem für Journalisten gedacht ist und gleichzeitig ein Lehrbuch über investigativen Journalismus ergänzt, ist www.recherchieren.org. Dort sind mehrere Geschichten im Original sowie mit ausführlichen Rechercheberichten zu bestimmten Recherchetechniken archiviert:
- Die längere Geschichte eines Betrügers („Dirty Harry“), abgedruckt in der Illustrierten stern, sowie die Aufdeckung der ComRoad-Affäre, eine betrügerische Firma aus der New Economy-Ära, abgedruckt in Börse Online unter www.recherchieren.org/view.php?glikey=46
- der rätselhafte Tod (Mord) eines Insiders im Zusammenhang mit dem Berliner Bankgesellschafts-Skandal, recherchiert und publiziert von zwei Redakteuren der Tageszeitung Berliner Morgenpost: www.recherchieren.org/view.php?glikey=44
- eine etwas ältere Story aus den 90er Jahren: wie ein größeres Asphalt-Kartell aufgeflogen ist, recherchiert und veröffentlicht in der Illustrierten stern, nachlesbar unter http://www.recherchieren.org/view.php?glikey=93
- die Affäre Franz STEINKÜHLER, ehemals Chef der Gewerkschaft IG Metall, der in seiner weiteren Funktion als Aufsichtsratsmitglied beim Daimler-Benz-Konzern illegale Insidergeschäfte getätigt hatte: als Geschichte erschienen 1993 in der Illustrierten stern bzw. nachlesbar unter www.recherchieren.org/view.php?glikey=124
mit dem dazugehörigen Recherchebericht unter www.whistleblowerinfo.de/index.html?4000_beispiele.htm
Zum Thema versteckte Kamera bzw. Recherchieren Undercover ganz allgemein finden Sie weitere Infos unter www.recherchieren.org/view.php?glikey=71. Dort auch ein ausführlich dokumentiertes Fallbeispiel (Illegaler Müllexport) mit der abgedruckten Geschichte, dem Rechercheprotokoll und einem Erfahrungsbericht desjenigen, der sich undercover in die nicht ganz gefahrlose Müll-Branche hineinbegeben hatte.
Der britische Sender BBC unterhält ein ganzes TV-Format, auf dem regelmäßig undercover-Reportagen mit versteckter Kamera zu sehen sind:
Wer meint, sich über einzelne Medien beschweren zu müssen, beispielsweise weil jemand der Meinung ist, er oder sie sei ‚unfair behandelt' worden, kann dies beim Deutschen Presserat machen. Diese Einrichtung, die von allen deutschen Medien gemeinsam getragen wird, geht begründeten Beschwerden nach und kann Rügen aussprechen. Außerdem verpflichtet der Pressekodex des Deutschen Presserates alle Journalisten, Reporter und sonstige Medienvertreter auf die Einhaltung von ethischen Standards.
Informationen über den Deutschen Presserat mit Sitz in Bonn finden Sie unter
Den Pressekodex, der auch den Umgang von Journalisten mit Informanten oder jenen regelt, über die berichtet werden soll, können Sie direkt mit folgendem Link ansteuern:
Am Institut für Journalistik der Universität Dortmund hat die Initiative Nachrichtenaufklärung ihren Sitz. In ihr sind Praktiker aus den Medien und Wissenschaftler engagiert, die jährlich eine Liste veröffentlichen: mit den jeweils 10 Themen, die nach ihrer Einschätzung wichtig waren, aber in den Medien entweder gar keine Berücksichtigung gefunden haben oder aber zu wenig thematisiert wurden. Die "10 am meisten vernachlässigten Nachrichten und Themen" sowie Informationen über diese Initiative sind nachzulesen unter
Wer sich für die Arbeitsweise von Journalisten und Medien, die sich auf Recherche und kritische Berichterstattung konzentrieren, oder um deren Arbeitsstandards und Arbeitsbedingungen wissen möchte, kann dies über die Websites einiger Zusammenschlüsse von recherchierenden Journalisten tun. In den USA gibt es die Organisation "Investigative Reporters and Editors" (IRE), die unter www.ire.org erreichbar sind. In Deutschland hat sich 2001 ein ähnlicher Verein etabliert, das "netzwerk recherche":
Über aktuelle Diskussionen und Themen, die sich innerhalb der Medien sowie in der sie begleitenden wissenschaftlichen Forschung abspielen, kann man nachlesen im Online-Archive der Internationalen Fachzeitschrift für Journalismus "message":








